13 neue Künstler auf einen Blick
Neben 90 neuen Editionen erweitern wir das LUMAS Portfolio diesen Frühling um 13 außergewöhnliche Positionen. Von neuen Stimmen der Gegenwart bis zu Jahrhundertkünstlern – allen gemeinsam ist unser kuratorischer Anspruch an Qualität und Originalität. Ein Überblick über unsere neuen Künstler – und was sie von ihren Zeitgenossen abhebt.
Dorothee Liebscher
Dorothee Liebscher gehört zu einer neuen Generation der Leipziger Schule, die Raum nicht abbildet, sondern neu denkt. Natur und Architektur gehen in ihren Arbeiten eine Symbiose ein, die ihren Betrachter in vielschichtige Parallelwelten einladen.
Serkan Altinoz
Der New Yorker Shooting Star macht Wasser zu seiner Leinwand: Basierend auf der jahrhundertealten Ebru-Technik verbindet er Tradition und Innovation zu einer unverwechselbaren Handschrift.
Patrizia Burra
Aus der Welt der Haute Couture kommend, entwickelt Burra eine Ästhetik von kühler Eleganz und psychologischer Tiefe, in der die Frau im Zentrum steht. Ihre präzise inszenierten Porträts verbinden digitale Malerei mit fotografischer Klarheit – und schaffen eine Bildsprache, die über die Modefotografie hinausdenkt.
Tabita Pietsch
Tabita Pietsch verwandelt Palm-Springs-Architektur in präzise Bildkompositionen. Ihre unverkennbare Handschrift aus Klarheit, Überbelichtung und einer charakteristischen Farbpalette haben Tabita Pietsch globale Sichtbarkeit und internationale Auszeichnungen eingebracht.
Gerald Berghammer
Mit langen Belichtungszeiten reduziert der österreichische Fine-Art-Fotograf, bekannt für seine ausdrucksstarken, vielfach prämierten Schwarzweißkompositionen, Landschaft auf das Wesentliche – und zeigt hier, dass sich diese radikale Reduktion ebenso präzise in Farbe überführen lässt: zwischen Minimalismus und atmosphärischer Dichte.
Thanassis Krikis I Trunk Archive
Thanassis Krikis zählt zu den gefragten Fotografen internationaler Modemagazine wie Vogue oder Numéro. Seine Arbeiten verbinden editoriale Präzision mit einer klaren, künstlerischen Bildsprache. High Fashion, reduziert auf Haltung und Komposition.
Olivia Mazzola
Mit Techniken wie Light Painting und Mehrfachbelichtung schafft Mazzola Bilder, die sich bewusst jeder eindeutigen Lesbarkeit entziehen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Erinnerung, Traum und Abstraktion – und zeigen, dass Eindringlichkeit nicht aus Lautstärke entsteht, sondern aus Haltung.
Darko Caramello Nikolić
Darko C. Nikolić verbindet Bauhaus-Tradition mit zeitgenössischer Wahrnehmungskunst. Mit seinem Konzept des „introspektiven Konstruktivismus“ entwickelt er eine eigenständige Sprache zwischen Abstraktion und Op-Art, die keine Bilder, sondern Systeme erschafft.
Torabi
Vom Porträtzeichner zum internationalen Künstler: Reza Torabi verbindet Collage und Malerei zu einer komplexen, dynamischen und experimentellen Bildsprache, die den Puls der Metropolen einfängt und weiterdenkt. Eine Position, die durch außergewöhnliche Vielseitigkeit auffällt.
Lilly Muth
Geprägt durch ihr Studium in Barcelona, entwickelt Lilly Muth aus Architektur eine eigenständige malerische Bildsprache. Ihre Werke verbinden konstruktive Klarheit mit atmosphärischer Leichtigkeit. Eine präzise, zeitgenössische Position zwischen Design und Malerei mit hohem Wiedererkennungswert.
Tomislav Marcijuš
Ausgehend von realen architektonischen Motiven erschafft Marcijuš spekulative Bildwelten, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart oszillieren. Seine Arbeiten verbinden fotografische Erfahrung mit digitalen Verfahren zu atmosphärisch dichten, theatral komponierten Szenen. Eine Position, die besonders durch ihre erzählerische Tiefe und visuelle Eigenständigkeit überzeugt.
Marina Abramović
Eine der prägendsten Stimmen der Gegenwartskunst: Marina Abramović hat als Pionierin der Performancekunst das Verständnis von Kunst radikal erweitert. Mit Maria/Marina verdichtet sie diese Haltung in ein Bild von großer emotionaler Intensität – und macht eine künstlerische Position, die weltweit museal verankert ist, erstmals in dieser Form sammelbar.
Hans Schüle
Als Stahlbildhauer untersucht Hans Schüle, wie sich aus einfachen Modulen vielschichtige Strukturen entwickeln lassen. Seine Plastiken wirken zugleich präzise gebaut und organisch gewachsen. Eine Position mit distinktiver Formensprache, die Material, Raum und Bewegung neu denkt.