Impressionistische Kunst kaufen
Impressionismus:
Ursprung und Merkmale des Impressionismus
Berühmte impressionistische Künstler
Impressionistische Kunst bei LUMAS
Zeitstrahl des Impressionismus
Ursprung und Merkmale des Impressionismus
Der Begriff Impressionismus leitet sich vom lateinischen impressio ab. Der „Eindruck“, den die Impressionisten festhalten wollten, zeigt sonnendurchflutete Landschaften, urbane Szenen oder farbenreiche Porträts mit Menschen in natürlichen, ungezwungenen Posen. Das Gemälde Impression – soleil levant (1872) des französischen Künstlers Claude Monet wurde namensgebend für diese Kunstbewegung der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es verlieh einer vielfältigen Stilrichtung ihren gemeinsamen Namen und vereinte sie unter einem Begriff.
Das Spiel mit Licht und Farbe sowie die Auflösung klarer Konturen stehen exemplarisch für die moderne Bildsprache des Impressionismus. Nicht die realistische Wiedergabe eines Motivs ist entscheidend, sondern die Stimmung und Wahrnehmung, die ein Objekt oder eine Landschaft hervorruft. Dadurch rückt die individuelle Interpretation der Betrachtenden stärker in den Mittelpunkt.
Das Meer und seine Wellen zählen seit jeher zu beliebten Motiven der Kunstgeschichte. Matthew Cusick interpretiert diese Bildwelten neu, ohne ihre kunsthistorischen Wurzeln zu verlieren. Auch der Einfluss des Japonismus, der bereits viele impressionistische Werke prägte, ist in seinen Arbeiten deutlich spürbar.
Berühmte impressionistische Künstler
Die bekanntesten Vertreter des Impressionismus zählen heute zu den wertvollsten Künstlern auf dem internationalen Kunstmarkt. Werke von impressionistischen Malern wie Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Édouard Manet, Edgar Degas, sowie Camille Pissarro, Auguste Rodin, Frédéric Bazille, Berthe Morisot, Max Liebermann, Alfred Sisley und der amerikanischen Künstlerin Mary Cassatt erzielen regelmäßig Millionenbeträge bei Auktionen.
Diese große Beliebtheit erklärt sich durch die besondere Motivwahl und die charakteristischen Techniken des Impressionismus. Die fragmentarische und bewegte Darstellung impressionistischer Landschaften vermittelt Flüchtigkeit und Dynamik. Viele impressionistische Künstler arbeiteten direkt unter freiem Himmel – en plein air. Sie malten bei Sonne, Regen und wechselnden Lichtverhältnissen. So entstanden berühmte Werkreihen wie Claude Monets Heuschober-Serie.
Impressionistische Fotokunst von LUMAS Künstler:innen
Was verbindet moderne Fotokünstler:innen mit den Impressionisten des Fin de Siècle in Paris? Sehr viel! Durch Motivwahl, Bildausschnitt, Fernwirkung und die präzise Beobachtung von Licht und Farbe beeinflusste der Impressionismus die Entwicklung fotografischer Techniken und Bildtheorien nachhaltig. Nicht nur die moderne Kunstgeschichte, sondern auch die Geschichte der Fotografie ist eng mit Impressionismus und Postimpressionismus verbunden.
Das fotografische Auge
Die schimmernden Fotografien von Harald Klemm erinnern an einen Tag in Monets Garten oder an pointillistische Landschaften von Georges Seurat. Das Zusammenspiel von Licht und Farbe erzeugt eine Atmosphäre, die Betrachtende unmittelbar in das Bild hineinzieht.
Der Einfluss Claude Monets auf die Arbeiten von Peter von Felbert ist unverkennbar. Während die Fotografie die Kunst von der Aufgabe befreite, Realität exakt abzubilden, greift Felbert diese Möglichkeiten kreativ wieder auf. Seine Werke wirken wie Gemälde – tatsächlich handelt es sich jedoch um Fotografien.
Ein impressionistisches Porträt der Stadt: San Francisco bei Nacht
Die Künstlerin Xiau-Fong Wee gilt als moderne Impressionistin. Statt heller Pastelltöne verwendet sie dunkle Farbwelten und gezielte Lichtakzente, ähnlich wie Lesser Ury. Ihre Stadtansichten von San Francisco verbinden abstrakten Impressionismus mit traditionellen impressionistischen Elementen. Wie die klassischen Impressionisten widmet sie sich dem urbanen Leben und der Dynamik der Großstadt. Erst aus der Distanz entfalten ihre Werke ihre volle Wirkung: Menschen verschwimmen zu Punkten und Linien, die Stadt wird zu einer atmosphärischen Komposition aus Licht, Farbe und Bewegung.
Zeitstrahl des Impressionismus
| 1872 | Claude Monets Impression – soleil levant wird namensgebend für die Kunstbewegung des Impressionismus. |
| 15.04.1874 | Erste Gruppenausstellung der Impressionisten im Atelier Nadar in Paris. Zu den Teilnehmenden gehörten Paul Cézanne, Edgar Degas, Claude Monet, Berthe Morisot, Camille Pissarro, Pierre-Auguste Renoir und Alfred Sisley. Die damalige Kunstkritik reagierte zunächst äußerst skeptisch. |
| 30.03.1876 | Zweite Ausstellung der Impressionisten in der Galerie von Paul Durand-Ruel in Paris. Die Reaktionen der Kritiker fielen deutlich positiver aus als bei der ersten Ausstellung. |
| 1880 | Pierre-Auguste Renoirs berühmtes Werk Frühstück der Ruderer entsteht. Weitere bedeutende Werke dieser Zeit sind Auguste Rodins Skulptur Der Kuss (1880), Edgar Degas’ Kleine vierzehnjährige Tänzerin (1879–81) sowie Berthe Morisots À la campagne (Après le déjeuner) (1881). |
| 05.12.1926 | Tod von Claude Monet. In seinen späten Jahren schuf der nahezu erblindete Künstler Werke, die bereits an abstrakte Malerei erinnern. Die berühmten Seerosenbilder lösen sich in farbintensive Kompositionen ohne klaren Horizont auf. Erst der Expressionismus und insbesondere der Neo-Expressionismus der 1950er-Jahre griffen diesen Grad der Abstraktion wieder auf. |
| 1928 | Maurice Ravels Orchesterstück Boléro entsteht. Auch in der Musik entwickelte sich eine impressionistische Strömung, unter anderem mit dem Komponisten Claude Debussy. |
| 23.01.2017 | Das Museum Barberini in Potsdam eröffnet. Im Mittelpunkt steht die Sammlung impressionistischer Gemälde des Mäzens Hasso Plattner. |