Berühmte Fotografen
Seit ihrer Erfindung im 19. Jahrhundert begeistert und fasziniert uns Fotografie immer aufs Neue. Fotografen nutzen das Medium auf virtuose Weise und schaffen Werke, die in die Geschichte der Fotografie eingehen. Erfahre mehr über die berühmtesten Fotografen und Fotografinnen und entdecke ikonische Bilder der letzten zwei Jahrhunderte. In unserem Portfolio findest Du aufstrebende Newcomer und auf dem Kunstmarkt etablierte Stars!
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Berühmte Fotografen des 21. Jahrhunderts
Entdecke Wandbilder der bekanntesten Fotografen unseres Jahrhunderts: Dean West inszeniert Landschaften und Szenen, die realistisch wirken und doch zu schön sind, um wahr zu sein – irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit. Patrick Demarchelier schuf im Laufe seiner Karriere bereits unzählige Coverfotos für die VOGUE und Harpers Bazaar. Der französische Starfotograf inszeniert Models und Prominente, wodurch er zu einem der gefragtesten und bekanntesten Modefotografen weltweit wurde.
Nobuyoshi Araki
Nobuyoshi Araki gilt als einer der einflussreichsten und zugleich umstrittensten Fotografen Japans. Seit den 1960er Jahren dokumentiert der Tokioter das Leben in all seinen Facetten – von den zarten, morbiden Blütenstillleben seiner Serie „Flower" bis zu den provokanten Bildwelten von „Kinbaku". Über 500 veröffentlichte Bücher machen ihn zu einem der produktivsten Fotografen seiner Generation.
Patrick Demarchelier
Patrick Demarchelier prägte vier Jahrzehnte lang das Bild der Mode – lieber mit der Hand als mit dem Stativ, um den Moment zwischen Pose und Entspannung einzufangen. 1990 wurde er als erster ausländischer Fotograf mit einem offiziellen Porträt des britischen Königshauses betraut und zeigte Prinzessin Diana nahbar wie nie zuvor. Seine Cover für Vogue und Harper's Bazaar prägten eine Ära.
Candida Höfer
Candida Höfer, eine der wichtigsten Schülerinnen der renommierten „Becher-Klasse“ der Düsseldorfer Kunstakademie, ist bekannt für ihre monumentalen Aufnahmen von Innenräumen, in denen Architektur und Atmosphäre in einem eindrucksvollen Gleichgewicht stehen. Ihre Bildwelten sind die Begegnung einer hochkarätig ausgezeichneten Fotografin mit Orten, die Geschichte und Bedeutung atmen. Mit fotografischer Präzision und poetischer Klarheit fängt sie ein, was sie besonders macht – in Sammlerstücken von seltener Tiefe und bleibender Relevanz.
Dean West
Dean West inszeniert Landschaften und Szenen, die realistisch wirken und doch zu schön sind, um wahr zu sein. Inspiriert von David Hockney und Edward Hopper, verdichtet der australische Fotograf Farbe und Licht zu Bildern von filmischer Klarheit zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Seine inszenierten Aufnahmen wurden international ausgestellt und für Marken wie Disney und MTV realisiert.
Berühmte Fotografen des 20. Jahrhunderts
In der Liste bedeutender Fotografen steht Andy Warhol ganz vorne. Der Künstler reizte die Möglichkeiten jedes Mediums aus und schuf auf diese Weise ein umfangreiches Œuvre, mit welchem er auch nach seinem Tod einer der einflussreichsten Vertreter der Kunstfotografie bleibt. Zu seinen Lebzeiten verhalf Warhol einem weiteren berühmten Fotografen, David LaChapelle, zu dessen erstem Auftrag. Bald darauf wurden die Fotografien LaChapelles in renommierten Galerien und Museen ausgestellt. Will McBride dokumentiert die politischen Geschehnisse ihrer Zeit. McBride fing die Schlüsselmomente der deutschen Nachkriegsgeschichte ein. Für sein Lebenswerk wurde er 2004 mit dem Dr. Erich Salomon Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie prämiert. Als Beobachter des Alltäglichen reihen sich Nan Goldin und Martin Parr in die Liste bekannter Fotografen ein. Während Goldins Werke intime Einblicke in das Leben ihrer Freunde in New York, London oder Berlin erlauben, ironisiert und beschreibt Parr mit seinen Fotografien das Leben der britischen Middle Class. Yousuf Karsh hingegen fertigte Porträts der Elite von Hollywood und der amerikanischen Gesellschaft. Stars wie Grace Kelly, Audrey Hepburn oder Aktivist Martin Luther King und Präsident John F. Kennedy gehörten zu seinen Portrait-Sujets.
Slim Aarons
Slim Aarons öffnete ein Fenster in die Welt der kalifornischen High Society. Sein Motto: „I photograph attractive people doing attractive things.“ Seine Fotografien der 1960er und 70er Jahre sind mehr als bedeutsame Zeitdokumente: In innovativen Formaten, wie der LUMAS Lightbox, lassen sie den Glanz einer goldenen Ära ganz neu aufleuchten.
Erich Lessing
Erich Lessing zählte zu den großen Chronisten des 20. Jahrhunderts. Mit unverstelltem, humanistischem Blick hielt er die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche Europas fest – und verlieh ihnen eine bleibende Präsenz. Seine Aufnahmen wurden zu Symbolen einer Epoche.
Berenice Abbott
Berenice Abbott kehrte aus Paris, wo sie Man Ray assistiert und das Werk Eugène Atgets bewahrt hatte, nach New York zurück – und sah eine Stadt im Umbruch. Mit der Serie „Changing New York“ dokumentierte sie zwischen 1935 und 1939 in über 300 Aufnahmen den Wandel der Metropole, oft aus ungewöhnlichen Perspektiven, ohne inszenatorische Tricks.
Berühmte Fotografinnen
Oft wird Fotografie als Männerdomäne gesehen. Doch weibliche Fotografinnen gibt es schon so lange es Fotografie gibt. Große Namen aus der Fotografiegeschichte sind dabei Berühmtheiten wie Lee Miller und Diane Arbus oder Cindy Sherman. Aber hast Du schon einmal von Anna Atkins gehört? Sie veröffentlichte das erste Fotobuch der Welt! Bereits 1843 erschien Photographs of British Algae: Cyanotype Impressions, eine Sammlung naturwissenschaftlicher Abbildungen. Eine der bekanntesten Fotografien überhaupt stammt von Dorothea Lange. Migrant Mother wurde zum Sinnbild der Great Depression in den USA. So prägten Fotografinnen bereits die Anfänge der Fotografie und verdienen einen Eintrag im Fotolexikon der Geschichte.
Stefanie Schneider
Stefanie Schneider arbeitet seit 1996 mit auslaufendem Polaroidfilm, dessen chemischer Zerfall jedes Bild unvorhersehbar färbt. In der kalifornischen Wüste inszeniert sie für ihre Serie „29 Palms, CA“ Szenen zwischen Sehnsucht und amerikanischem Traum. „Ich bin Perfektionistin“, sagt sie, „aber ich perfektioniere den Zufall.“
GABO
GABO, geboren 1961 in Hamburg, wählte früh ein Pseudonym und einen Weg abseits des Studios: Der Durchbruch gelang 1986 mit einer Fotoserie von Herbert Grönemeyer und einem Stern-Cover. Seither porträtiert sie Yoko Ono, Angelina Jolie und Nina Hagen in natürlichen Umgebungen, mit einem untrüglichen Gespür für Licht und Schatten.
Stephanie Kloss
Stephanie Kloss verbindet zwei Ausbildungen zu einer eigenen Bildsprache: Architektur in Berlin, Fotografie bei Thomas Struth und Candida Höfer in Karlsruhe. In ihrer Serie „California Dreaming“ trifft die kühle Klarheit der Case-Study-Häuser von Richard Neutra und John Lautner auf eine stille menschliche Präsenz – Kalifornien der 1950er und 60er Jahre, neu gerahmt.
Beatrice Hug
Beatrice Hug sammelte erste redaktionelle Erfahrung bei Vogue Deutschland und Elle, bevor sie ab 1992 als freie Art-Direktorin in Paris internationale Modeproduktionen realisierte. Diese Vertrautheit mit Farbe und Komposition fließt in ihre abstrakten Serien wie „PULSE“ und „SPHAERA“ ein: Aufnahmen von farbigem Glas und kolorierten Flüssigkeiten, mit der Mittelformatkamera festgehalten – abstrakte Fotografien mit ganz realem Ursprung.
Berühmte Portrait-Fotografen
Zu den bekanntesten Porträtfotografen gehören Edward Steichen, Cecil Beaton und Erwin Blumenfeld. Ob namenlose Schönheiten oder Berühmtheiten wie Audrey Hepburn: Als Meister der Porträtfotografie spielen sie auf virtuose Weise mit Schatten und Lichtverhältnissen und rücken so ihre Modelle in ein neues Licht.
Bert Stern
Bert Stern gelang das Unmögliche: Marilyn Monroe in einem einzigen Moment in all ihren Facetten zu zeigen – als Ikone und als Mensch. Mit The Last Sitting schuf er eines der intimsten Kapitel der Fotografiegeschichte. Eine Suche nach Schönheit und Wahrheit, zwischen Anmut und Verletzlichkeit – neu zum Leben erweckt in den weltweit ersten bewegten Multi-Phase Editionen.
Gavin Evans
Der britische Fotograf Gavin Evans, geboren 1964 in Sunderland und heute in Berlin ansässig, gilt als einer der profiliertesten Porträtisten unserer Zeit. Für ein einziges vierzigminütiges Shooting mit David Bowie 1995 entstand „The Session“ – Bilder, die zur Ikone wurden und heute unter anderem im MoMA und im Victoria and Albert Museum hängen.
Bekannte deutsche Fotografen
Sachlich inszeniert Willi Moegle Porzellan und Glas. Durch gekonnte Lichtführung und ein sparsames Arrangement erhalten seine Objekte einen skulpturalen Charakter. Diese reduzierte Formensprache passt hervorragend zu einem Interieur mit Bauhaus-Bildern!. Mit ebenfalls nüchternem Blick dokumentierte Erich Salomon die deutsche Gesellschaft der 20er Jahre. Seine seriösen Bilder wurden zum Vorbild zukünftiger Generationen von Fotoreportern. Ihm zu Ehren wird seit 1971 der Dr. Erich-Salomon-Preis von der Deutschen Gesellschaft für Photographie verliehen. Die bekanntesten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit sind mit Abstand Bernd und Hilla Becher. Sie gründeten die Düsseldorfer Photoschule als renommierte Fachklasse der Düsseldorfer Kunstakademie. Berühmte Alumni sind zum Beispiel Andreas Gursky oder Candida Höfer. Die Fortsetzung der Neuen Sachlichkeit der 1920er und 1930er Jahre zeigt sich in der distanzierten, objektivierenden Art, die diese deutsche Konzeptfotografie ausstrahlt. Der Berliner Robert Lebeck zeigt in seinen bekannten Fotografien sowohl die Hauptstadt zur blauen Stunde als auch Persönlichkeiten wie Alfred Hitchcock und Bilder von Romy Schneider.
Robert Lebeck
Mit unbestechlichem Blick und feinem Gespür für den entscheidenden Moment fing Robert Lebeck, ebenfalls ein Pionier des Fotojournalismus, Geschichte im Entstehen ein – immer neugierig, immer hautnah. In seinen Aufnahmen verdichtet sich ein Lebensgefühl – und sein unverwechselbarer Blick auf die Welt, den Augenblick und die Ikonen unserer Zeit.
Günter Rössler
Günter Rössler, geboren 1926 in Leipzig, zählte zu den prägenden Fotografen der DDR. Nach seiner Ausbildung an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst widmete er sich ab den 1970er Jahren verstärkt der Aktfotografie und initiierte 1979 das erste Akt-Pleinair in Höfgen. Als Fotograf des Modejournals „Sibylle“ prägte er zugleich jahrzehntelang den Blick auf Körper und Schönheit in der DDR.
Farin Urlaub
Bekannt wurde er als Sänger und Gitarrist von Die Ärzte – seine zweite Leidenschaft gilt der Fotografie. Seit einer Solo-Motorradreise von New Orleans nach Rio de Janeiro 1991 hält Farin Urlaub die Welt mit der Kamera fest, meist auf langen Reisen fernab des Bühnenlichts. Sein Fotobuch „Indien & Bhutan“ (2007) zeigt seinen genauen, zurückhaltenden Blick für kulturelle Details.
Sabine Wild
Sabine Wild, geboren 1962 in Padua und seit 1985 in Berlin zu Hause, entdeckte die Fotografie über ihre Arbeit für die Bundesarchitektenkammer. Aus urbanen Ansichten entwickelt sie durch feine Schraffuren eine eigene Bildsprache der geometrischen Abstraktion. In ihrer jüngsten Serie „Cut & Woven“ schneidet und verwebt sie zwei identische Fotografien von Hand zu einem neuen, taktilen Bild.