Jens Hausmann
Modern house with bassin von Jens Hausmann
Modern house with bassin
Modern house with bassin
2010 / 2012

Modern house with bassin

Limited Edition, Auflage: 100, Signiert
Limited Edition, Auflage: 100, Signiert
Werknummer: JHA12

CHF 599,00

Teile auf

inkl. MwSt. zzgl. CHF 34 Versand
Werknummer: JHA11

CHF 1.599,00

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Jens Hausmann

Modern house with bassin

Limited Edition, Auflage: 100, Signiert
2010 / 2012
Modern house with bassin von Jens Hausmann
CHF 599,00
CHF 599,00
40 x 67 cm

Passepartoutrahmen Hamburg, Profilbreite 20 mm

Aluminium

CHF 599,00
90 x 152 cm

Kaschierung unter Acrylglas, Stärke 2 mm matt

Rahmenlos

CHF 1.599,00
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Weitere Werke von Jens Hausmann

Hintergrundinformationen zu Jens Hausmann

JENS HAUSMANN prüft den Blickwinkel auf die globale Moderne

Der Maler Jens Hausmann ist in Meiningen aufgewachsen und entschied sich für ein Studium an der Hochschule in Dresden bei dem sachlichen Realisten Professor Kerbach. Seine Position zur modernen Architektur hat er in seinen neuen, energiegeladenen Werken mit der künstlerischen Faszination für Raum, Landschaft und Perspektive gepaart. Er schafft in seinen „modernen Behausungen“, welche er in eine fantastisch farbige Landschaft „baut“ sozusagen Traumhäuser. Er setzt eine farblich intensive Ästhetik gegen gängige Magazin-und Werbebilder, um mit sattem, oft fast heiß wirkendem Sonnenlicht eine südlich anmutende Szene zu schaffen.
Sein Interesse gilt besonders der aufwendig inszenierten Wiedergabe ferner Welten, wie des südamerikanischen Kontinents. Hier besonders den spektakulären Bauten der Moderne in Brasilien. Sie sind Szenarien der künstlich idealisierten, teils am Reißbrett von Architekten wie Oscar Niemeyer entstandenen Projekte für zukünftige Metropolen.
Malerei trifft hier auf die klare Beobachtung des architektonisch Rationalistischen und hebt sich deutlich mit realistischer Darstellung von Materialien wie Beton, breiten, spiegelnden Glasflächen und deren Durch- und Ausblicken in die umgebende Landschaft hervor. Die genau berechnete „Quadratur der Architektur“ setzt sich in den frei schwebenden Terrassen, Garagenvorplätzen und Auffahrten wie auch in den Gärten mit großzügigen Swimmingpools und Umzäunungen bis hin zu den klaren Mauern fort. Sehr deutlich markiert er metallene Fensterkreuze, die seine Blicke einrahmen und damit den Ausblick oder das gespiegelte Abbild in Nah- und Übersicht zelebrieren. Die dem Gebäude vorgelagerte Landschaft spiegelt und bildet sich ab: teils in den halb aufgeschobenen, oft bis zum Boden gehenden Fenstern und Türen wie auch in den groß angelegten Wasseroberflächen der Gartenanlagen.
Selten sind die Bewohner zu sehen, sie sind Abwesende in diesen Traumhäusern der modernen Architekturdenkmäler, hinterlassen aber trotzdem Statussymbole und Zeichen einer gehobenen Schicht. Deshalb haben die bis ins Detail designten Objekte wie Liegestühle oder Autos einen Charakter zwischen Dekor und geprüfter Sicherheit. Dagegen fehlt die „heimelige Geborgenheit“.
So fühlen wir uns zwar eingeladen, sind wie zu Besuch; ertappen uns aber gleichzeitig beim Voyeurismus. Was sonst hohe Mauern vor unseren neugierigen Blicken versperren, öffnet uns Jens Hausmann für eine „Vor-Ort-Begehung“. Er lässt uns die Neugier auf etwas Unbekanntes ausleben oder einfach nur in Erinnerungen, Erlebnissen und kleinen Abenteuern und Fantasien schwelgen. Vor allem unterstützen die überbordenden Farben ein Kaleidoskop der Natur, die sich Teile dieser Architektur ebenso neugierig „erobert“ und sozusagen aneignet wie der Betrachter. Die Realität und der Naturalismus dieser Bilder sind bestechend: Sie lassen uns das warme Licht spüren und den Duft der Gärten erahnen, aber auch in eine neue Welt reisen. Wir sind zu Besuch in einer inszenierten Postmoderne, die uns Zeuge einer vielschichtigen Globalisierung werden lässt. Im ständigen Wechsel und Wandel ist das Haus einerseits statisch - andererseits reizt es durch die Konfrontation neuer Blickwinkel und Bildräume. Allein das Verhältnis von An- und Abwesenheit reizt zu einem sehnsuchtsvollen Besuch und Aufbruch zu neuen Visionen.

Christina Wendenburg
1994-2000Studium der Bildhauerei und Malerei an der HFBK Dresden
2001Diplom Malerei
Lebt und arbeitet in Berlin

Einzelausstellungen

2012minimal, Galerie Schuster, Potsdam
Blind Windows, Von Frauenberg Art Gallery, Düsseldorf
Fluchtlinien, Kunstverein Barsinghausen
2011Diktatur, DSV Kunstkontor, Stuttgart
Der Unsagbare Raum, Kunstverein/ Kunsthaus Meiningen
201035 Fragments, Galerie Schuster, Berlin
2009Fragile, Galerie Schuster, Miami, USA
2008Kalt, Kalt – Heiss, Heiss, Galerie Schuster, Frankfurt
2007Traum von Haus, Frederik Foert Galerie, Berlin
2006Himmel, Wssser, Baum, Haus, Mensch – Ein Spiel, Krings-Ernst Galerie, Köln
Heimkino, Kunsthalle Vierseithof Luckenwalde
2005Deutsche Welle, Galerie Foert Garanin, Berlin
2003Zwischenraum, Galerie Foert Garanin, Berlin
2002Psychonews, Spielhaus Morrison Galerie, Berlin
2001Narkose, Galerie Jette Rudolph, Berlin
2000Spirit and Borders, Galerie Jette Rudolph

Gruppenausstellungen

2012Der Unsagbare Raum/ Part II, ARD Hauptstadtstudio, Berlin
Konstellationen, Haus am Kleistpark, Berlin
Mixed Signals/ Part I, Galerie Z, Stuttgart
2011Ich bin ein Berliner, Dezer Schauhalle, Miami, USA
In Between Days/ Von Frauenberg Art Gallery, Düsseldorf
Kernfragen, Haus am Kleistpark, Berlin
ABC of Painting, Galerie Schuster, Berlin
2010Malerei, Galerie Dr. messner, Trossingen
Berliner Salon, Europäischer Kunsthof Ficht, Aachen
Art Fair 21 Köln, Galerie Schuster, Köln
2009Scope New York, Galerie Schuster, New York, USA
2008Scope Miami, Galerie Schusten, Miami, USA
2007Arcadia, Tactile Bosch, Cardiff, UK
Salty Tears, Frederik Foert Galerie, Berlin
Scope Miami, Galerie Schuster, Miami, USA
2006The fine art of separating people from their money, Frederik Foert Galerie, Berlin
Art Peking – Frederik Foert Galerie
Art Fair Köln, Art Karlsruhe, Galerie Kreuzer + Roy, Heimbach
2005Time Zones, Krings Ernst Galerie, Köln
Cars and Races, Frederik Foert Galerie, Berlin
2004Pintura, Galeria Fabio Penacall, Salvador, Brasilien
Art Frankfurt, Galerie Foert
2003Raum 3, Galerie Garanin, Essen
2001Art Frankfurt, Galerie Jette Rudolph
Diplomausstellung, Ocotogon HFBK Dresden