Sony (Los Angeles) von Sarah Morris
Limited Edition, Auflage: 125, Signiert
2005
Sarah Morris
Werkinfo

Sony (Los Angeles)

60 x 60
Auf Anfrage

LIMITED EDITION, AUFLAGE 100 + 25 AP, signiert und nummeriert on verso
11 Farben Siebdruck
Magnetrahmen Ahorn Weiß

65,1 x 65,1 cm (Außenmaß)

CHF 1.550,00
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Einzigartige Museumsqualität
Sichere Kunst-Verpackung
Rückgabe bis 31.01.2021
Hintergrundinformationen zu Sarah Morris
Einführung
Sarah Morris gehört zu den radikalsten Vertreterinnen einer formalistischen Bildsprache: Sie verbindet abstrakte Geometrie und intensive Farben zu einzigartigen Kompositionen, in denen sie bevorzugt amerikanische Metropolen darstellt. All ihren Arbeiten gehen dabei aufwendige Vorbereitungen voraus, die in der Komplexität der Gestaltung ihren Ausdruck finden. Sie verwandelt ihre urbanen Motive in eine Vielzahl an Formen, die durch einen klar definierten grafischen Rhythmus zu einem Gesamterlebnis verbunden werden.

Mit ihrem Werk Sony (Los Angeles) stellt sie einen Teil von Los Angeles dar, wie sie ihn während ihrer Recherchearbeiten erlebt hat. Dazu erkundete sie die Stadt über einen längeren Zeitraum, führte zahlreiche Interviews und sammelte Eindrücke. Die Linien und Flächen im Werk sind die Umsetzung der urbanen Landschaften, aber auch der sozialen Netzwerke, die Morris in Los Angeles erlebte. In aufwendiger Arbeit gestaltete sie das vielschichtige Geflecht an Formen und Farben, mit dem sie die Stadt porträtiert.

In ihrer Origami Serie widmet sich die Künstlerin tierischen Motiven und einer jahrtausendealten Tradition. In der Origami-Kunst werden dreidimensionale Figuren auf Grundlage zweidimensionaler Vorlagen gefaltet. Mit ihrem Beetle verwandelt Morris die physische Komplexität eines Käfers in ein abstraktes Muster – und folgt damit einem bedeutenden historischen Muster, das sie auf ihre unverwechselbare Weise neu gestaltet und in Szene setzt.

Bekannt ist Morris auch für ihre Murals, mit denen sie große Außenwände gestaltet. Für die Düsseldorfer K20 Kunstsammlung setzte sie das Motiv Hornet aus ihrer Origami-Serie im beeindruckenden Format von 6.80 Meter x 27 Meter um und verwendete dafür eine Vielzahl an handbemalten Keramikfliesen. In Downtown Manhattan gestaltete sie im Jahr 2006 das Lever House und benannte ihr 61 Meter langes Werk nach dem Drehbuchautor Robert Towne, den sie auch in einem ihrer Filme porträtierte.

Morris zählt zu den bekanntesten abstrakten Künstlerinnen unserer Zeit, ihre Werke sind wegweisend für junge aufstrebende Nachwunschkünstler in aller Welt. Zugleich ist sie fest verwurzelt in der Tradition der abstrakten Malerei, wie sie u.a. von Piet Mondrian begründet wurde. Ihre Arbeiten sind eine moderne Weiterführung der damaligen Ideen, die radikal mit dem Erbe der klassischen Malerei brachen und eine Zeitenwende in der Kunst einläuteten.

Sarah Morris wurde in England geboren und studierte in den USA, wo sie auch heute noch ein Studio in New York hat. Sie ist als Malerin, aber auch als Filmemacherin bekannt. In beiden Kunstformen widmet sie sich vorrangig der Darstellung großer urbaner Räume. Ihre Werke werden in international renommierten Museen in Paris, London, New York, Düsseldorf u.v.m. präsentiert.

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