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Wo beginnt die Kunst, wo hört sie auf; was ist nachempfunden, was bereits neuerfunden? Innerhalb des Diskurses entsteht die Arbeit des Künstlerduos SERIFA – an der Schnittstelle von Kunst und Code, Tradition und Innovation.In ihren…
SERIFA, ein Künstlerduo an der Schnittstelle von Kunst und Code, stellt gängige Kategorien radikal in Frage. Ihre stillen, fast aquarellartigen Porträts entstehen aus KI-Prompts, doch visuell entziehen sie sich jeder gängigen Tech-Ästhetik. Weiche Konturen, gedeckte Farben und gezielte Unschärfen öffnen Räume für Interpretation; Figuren bleiben anonym, entrückt – ein Echo auf Odilon Redon oder Francis Bacon. In ihrem Langzeitprojekt ART EVERY DAY generieren sie täglich ein neues Motiv, wählen es kuratorisch aus und verfeinern es manuell. So wird KI zum Werkzeug, nicht zum Autor. Zwischen Figuration und Auflösung reflektieren die Werke fundamentale Fragen: Wo beginnt Kunst? Wer entscheidet darüber? SERIFA lädt ein, die Grenze zwischen menschlicher Intuition und algorithmischer Inspiration neu zu verhandeln.
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Wo beginnt die Kunst, wo hört sie auf; was ist nachempfunden, was bereits neuerfunden? Innerhalb des Diskurses entsteht die Arbeit des Künstlerduos SERIFA – an der Schnittstelle von Kunst und Code, Tradition und Innovation.In ihren Arbeiten bleibt vieles ungesagt – gezielte Unschärfen, die keine Antworten geben, sondern Fragen stellen; Räume öffnen, statt zu verengen; anregen, statt vorzugeben. Was ihre Werke auszeichnet ist das paradoxe Verhältnis von KI-Generierung und KI- Zentrierung: Während sie auf der Bedeutungsebene das Thema künstlicher Intelligenz aufgreifen, entziehen sie sich visuell jeglicher typischen Ästhetik des Mediums. Gerade dieses Spannungsverhältnis eröffnet einen kontinuierlichen Dialog zwischen dem Werk und seinem eigenen Ansatz – eine visuelle Einladung zur Reflexion über die Grenzen und Möglichkeiten und das Eigenleben der Kunst. Ihre Bilder wirken still, fast kontemplativ, mit gedeckten Farben, unscharfen Konturen und einer Atmosphäre, die mehr an Aquarell oder lasierenden Farbauftrag erinnert als an künstlich erzeugte Pixel. Ihre Arbeiten oszillieren zwischen Figuration und Auflösung – nicht aus Unentschiedenheit, sondern als Ausdruck einer Haltung: Offenheit, Stille, Raum für Interpretation. In ihrer täglichen Praxis ART EVERY DAY, das sich inzwischen über 600 Tage in Folge erstreckt, entwickelt SERIFA eine Arbeitsweise, die sich bewusst an malerische Strategien anlehnt. Statt einer täglichen Skizze entsteht jeden Tag ein neuer Prompt, mit ihm ein neues Werk. Was daraus zur Kunst erhoben wird, entscheidet nicht die Maschine, sondern der Blick: ein Merkmal, von dem die Kunst und das Menschliche lebt. Das Hinsehen, das Erkennen – von Qualität, Bedeutung,
Reibung. Das bewusste Setzen eines Rahmens, der Mut, das Benennen: „Das ist Kunst.“ Ihre Porträts sind geprägt von Anonymität, Verschlüsselung und Transformation. Die Gesichter blicken nicht zurück. Sie sind entrückt, manchmal fast transparent, in sich versunken. Die Werke zitieren damit kunsthistorische Linien – etwa zu Odilon Redon oder Francis Bacon – ebenso wie die Poesie des fotografischen Gummidrucks im frühen 20. Jahrhundert: ein Verfahren, das die Fotografie bewusst weichzeichnete, um die Sprache der Malerei zu imitieren. Auch SERIFAs Arbeiten tragen eine solche poetische Unschärfe – und reflektieren dabei Fragen, die grundlegend sind: Was ist Kunst? Wer entscheidet darüber? Wie viel Autorschaft steckt in Auswahl, Kontext, Intention; wie viel Eigenständigkeit in der Nachahmung? Im Zentrum steht nicht die Technik, sondern die Haltung. KI ist für SERIFA ein Werkzeug – nicht Ersatz, sondern Erweiterung. Die tägliche Arbeit erlaubt ihnen, ihr visuelles Vokabular zu beobachten, zu verschieben, zu entwickeln. Zufall und Kontrolle, Impuls und Bearbeitung, Generieren und Zulassen: Alles greift ineinander. Die finale Bildbearbeitung erfolgt gezielt, präzise – nicht, um zu verschleiern, sondern zum Leben zu erwecken. SERIFA knüpft visuell wie konzeptionell an große Fragen der Kunstgeschichte an – und führen sie weiter in eine Zeit, in der Kreativität und Technologie nicht mehr Gegensätze sind, sondern Teil eines gemeinsamen Diskurses. Ihre Arbeiten laden dazu ein, neu zu sehen – nicht nur Bilder, sondern auch unsere Vorstellung davon, welche Wege die Kunst gehen kann und wo sie uns hinführen.
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