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Braungebrannte Körper, schrille 60er-Jahre-Bademode und provokante Posen – Sebastian Maders „Flamingo Kids“ bringen das Gefühl der Swinging Sixties zurück. Seine Arbeiten könnten anekdotenreicher nicht sein; sie wirken wie Wimmelbilder, in denen sich in jeder Ecke eine andere Geschichte abzuspielen scheint. Ob es die amüsanten Bemühungen der Sonnenanbeterinnen um eine gleichmäßige Bräune sind oder das Dame-Spiel zweier Freundinnen um Orangenhälften – unsere Augen können sich am regen Treiben dieser kuriosen Strand-Entourage kaum satt sehen. Dabei spielt Mader gezielt mit dem Voyeur in uns, der die Szenerie von oben betrachtet und so selbst Teil des Werkes wird.
Und obwohl diese Szenerie zunächst an den Jet-Set-Glamour eines Slim Aarons erinnert – spontan und organisch wie ein Schnappschuss –, so täuscht dieser Eindruck. Bei näherem Hinsehen wird klar: Alles ist zu perfekt, um zufällig zu sein. In einer an David LaChapelle erinnernden Manier wird hier selbst die kleinste Imperfektion zur kalkulierten Perfektion.Diese vielschichtige Erzählweise prägt die gesamte fünfteilige Serie, zu der „Flamingo Kids 3“ gehört. Jedes Werk enthüllt neue Facetten der Interaktionen und Gespräche dieser fröhlichen Gruppe, die durch unzählige, liebevolle Details zum Leben erweckt werden.Sebastian Mader, ein Künstler, der für seine unverwechselbare und sofort erkennbare visuelle Erzählweise gefeiert wird, ist ein visueller Alchemist, der Alt und Neu, Vergangenheit und Zukunft nahtlos miteinander verbindet und seine Arbeit fest in der zeitgenössischen Kultur verankert.
Maders Kunst zeichnet sich durch eine lebendige, traumhafte und glamouröse Sinnlichkeit aus, die zwischen Realität und Fantasie angesiedelt ist. Er erreicht dies durch sein ausgeprägtes Gespür für Licht und seinen elektrisierenden Einsatz von Farben, die er durch seinen konzeptionellen Ansatz gekonnt einsetzt. Er ist ein Meister des Lichts, der seine Motive auf kreative Weise in Objekte der Begierde verwandelt. Sebastian begann seine Karriere in New York City als Assistent des legendären Fotografen Steven Klein. Derzeit ist er mit weltweiten Auftragsarbeiten und Kunstprojekten beschäftigt, und seine Arbeiten wurden in zahlreichen Publikationen vorgestellt und porträtiert, darunter Vogue und Andy Warhols Interview Magazine.
VITA
Sebastian Mader ist ein in Deutschland geborener Fotograf und Regisseur. Er wuchs in einem kleinen bayerischen Dorf auf und schloss später sein Jurastudium ab. Nach dem Bestehen der Anwaltsprüfung entschied er sich, seinen Traum, Fotograf zu werden, zu verwirklichen. Sebastian lebt derzeit mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in New York.
INTERVIEW
Picasso sagte einmal: „Du machst keine Kunst, du findest sie.“ Wo findest du deine Kunst?
Picasso hatte Recht: Kunst ist für mich ein Prozess des Entdeckens. Ich finde sie nicht durch krampfhaftes Suchen, sondern indem ich mich auf intrinsische Interessen konzentriere.
Meine größte Inspiration finde ich oft abseits der Fotografie – in Filmen, Musik, anderen Kunstrichtungen, Alltagsdetails und Büchern. Diese Quellen liefern Puzzleteile, die sich in meinem Kopf zu neuen Bildern und Konzepten zusammenfügen. Kunst entsteht so
nicht nur vor der Kamera, sondern beginnt lange davor in der bewussten und unbewussten Auseinandersetzung mit der Welt.
Von der Idee bis zur Verwirklichung: Wie gehst du an deine Arbeiten heran?
Dieser Prozess gleicht einer Wanderung: ständiges Graben, Fühlen, Riechen. Man sammelt intuitiv, bis sich ein Blickwinkel oder eine Perspektive herauskristallisiert, nämlich die eigentliche Botschaft. Erst dann findet sich die Form; Stil und Technik dienen als Gefäß für diese Idee. Ein ewiger, sich wiederholender Kreislauf. Hier zeigt sich, was Picasso meinte: Es gibt keine Blaupause wie bei einem Ingenieur; man muss
das Kunstwerk entdecken und ausgraben.
Dein Lieblingsbuch?
Die Bibel. Ein Buch, das bleibt, während andere kommen und gehen. Ich greife immer wieder danach, und es bietet stets neue Einsichten. Es hat Jahrtausende überdauert, ein Zeugnis seiner Beständigkeit. Man schlägt es auf und findet darin eine tiefe Reflexion der Welt.
Wie kamst du zur Kunst?
Eigentlich bin ich gelernter Jurist, aber mein Herz schlug schon immer fürs Fotografieren. Es war einfach meine große Leidenschaft, und ich wollte unbedingt Fotograf werden. Ich liebe es, mich kreativ auszutoben und meine Ideen umzusetzen. Meine Vorbilder sind Fotografen wie Irving Penn, Guy Bourdin und Slim Aarons.
Welche Menschen in deiner Umgebung beeinflussen dich?
Meine Familie – meine Frau und unsere beiden Jungs – inspiriert mich immer wieder dazu, die Welt mit offenen Augen zu sehen und eine kindliche Begeisterung für Kleinigkeiten zu bewahren. Ebenso wichtig ist der Austausch mit Menschen, die mich fördern und inspirieren, wie meine Assistenten, Künstlerkollegen oder andere Kreative. Diese Gespräche sowie Besuche von Ausstellungen und Vernissagen sind für mich eine Quelle neuer Ideen.
Stell dir vor, du hast eine Zeitmaschine. Wohin geht die Reise?
Meine Zeitreise ginge nicht in die Zukunft, sondern zur Auferstehung Jesu. Ein Wahnsinn, ja, aber die größte aller Erzählungen, deren Schockwellen Milliarden über Jahrtausende prägten. Diesen Moment zu erleben, die Erschütterung des Bestehenden – das wäre die Essenz menschlicher Existenz und würde alle Vorstellungen sprengen.
Deine größte Leidenschaft abseits der Kunst?
Abseits der Kunst dreht sich mein Leben derzeit hauptsächlich um meine beiden Jungs. Ihre Energie hält mich ständig auf Trab! Jedes freie Wochenende verbringe ich liebend gern auf Basketball Turnieren oder bei Lacrosse-Spielen. Wenn die Zeit es zulässt, widme ich mich mit Leidenschaft unserem Haus: Reparaturen und Renovierungen gehören zu meinen liebsten Beschäftigungen. Ich liebe kochen und natürlich liebe ich es zu reisen!
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