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Über Berthold SteinhilberMorgendämmerung oder Abendlicht tauchen verwunschene Wälder, tiefe Schluchten und eindrucksvolle Felslandschaften in stimmungsvolles Licht. Immer wieder gestaltet die Sonne ausgespannte Täler, Wiesen und Felder völlig neu: Der Fotograf…Werkinfo
In „Landscapes“ widmet sich Berthold Steinhilber der stillen Erhabenheit europäischer Landschaften – von verwunschenen Wäldern bis zu weit gespannten Tälern. Mit präzisem Blick und kontemplativer Bildsprache übersetzt er die romantische Naturerfahrung ins Heute: authentisch, atmosphärisch, zeitlos.HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Morgendämmerung oder Abendlicht tauchen verwunschene Wälder, tiefe Schluchten und eindrucksvolle Felslandschaften in stimmungsvolles Licht. Immer wieder gestaltet die Sonne ausgespannte Täler, Wiesen und Felder völlig neu: Der Fotograf Berthold Steinhilber widmet sich den atemberaubenden Landschaften und inspirierenden Orten. In seiner Werkreihe „Landscapes“ zeigt er ungesehene Seiten Deutschlands und Hollands – und erweitert den Blick in seinen neueren Arbeiten um die dramatische Linienführung alpiner Passstraßen Europas und die kraftvolle Ruhe skandinavischer Natur.
Seine Kompositionen bündeln luftige Höhen und unendliche Weiten: Mal leuchtet das Wasser der Allgäuer Lechklamm in verführerischem Azurblau, dann beeindruckt das satte Grün der Hügel am Seealpsee. Oder der Blick folgt den Serpentinen, die sich durch die raue Gebirgslandschaft der Alpenpässe winden. Es ist die Dynamik der Natur, die Steinhilber mit präzisem Gespür einfängt: Auch während seiner Island-Reisen richtet Steinhilber den Blick auf die Energie der Elemente – herabstürzende Wasserfälle treffen auf grafische Klarheit und monochrome Reduktion. Unschwer zu erkennen, dass die Farben – ob durch ihre Sattheit oder ihre gezielte Abwesenheit – Steinhilbers Leidenschaft sind.
Für den Stuttgarter Fotografen steht die Authentizität im Mittelpunkt seines Schaffens. Ganz so wie von der Natur selbst inszeniert will er seine Motive einfangen. Dabei sind seine Aufnahmen präzise und offen zugleich. Um solch unverfälschte Ergebnisse zu erzielen, nutzt Berthold Steinhilber eine ALPA Kamera. Immer wieder geht er auf Entdeckungstour, betrachtet seine Motive zu unterschiedlichen Tageszeiten und Wetterverhältnissen – bis er die für ihn richtigen Lichtverhältnisse und vor allem: den richtigen Standpunkt gefunden hat. In jeder Fotografie überrascht Steinhilber aufs Neue mit spannenden Perspektiven und vermittelt dem Betrachter fast schon ein Gefühl der Schwerelosigkeit.
Virtuos weiß der Fotograf mit seinen Kompositionen gefangen zu nehmen. So bahnen sich in der Ferne filigrane Viadukte ihren Weg durch die beeindruckenden Felsenmassive der sächsischen Schweiz; im Elbsandsteingebirge lichtet sich der morgendliche Nebel und gibt langsam den Blick auf ein atemberaubendes Panorama frei.
Steinhilber gelingt, was viele suchen: das klassische Sujet der Landschaft in die Gegenwart zu übersetzen – in Form einer modernen, atmosphärischen Bildsprache, die ebenso pur wie empfindsam ist. So entstehen Bilder von stiller Intensität, die das Flüchtige festhalten, ohne es einzufrieren. Ob alpine Pässe, nordische Wasserfälle oder heimische Wälder: Seine Aufnahmen entführen uns an Orte, die so kontemplativ wie kraftvoll sind.VITA
Nach seinem Studium der Fotografie in Dortmund und Falmouth gründete Berthold Steinhilber 2002 sein Atelier in Stuttgart. Schnell folgten zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen. Internationale Anerkennung erhielt er unter anderem für seine Arbeit „Ghost Towns of the American West“ über verlassene Westernstädte in den USA.Ausstellungen
Einzelausstellungen
2014 Ghost Towns of the American West, DAZ – Deutsch-Amerikanisches-Zentrum Stuttgart, Deutschland 2003 Berthold Steinhilber – Ghost Towns of the American West, Galerie Wittenbrink München, Deutschland Gruppenausstellungen
2014 Jenseits der Ansichtskarte – Die Alpen in der Fotografie, Vorarlberg Museum Bregenz, Österreich 2013 Jenseits der Ansichtskarte – Die Alpen in der Fotografie, Galerie Stihl Waiblingen, Deutschland 2012 Passio und Compassio – Vom Leben und Sterben der Heiligen, Galerie der Stadt Backnang, Deutschland 2011 Blues für den blauen Planeten – Gemeinschaftsausstellung des BFF, Haus der Wirtschaft Stuttgart, Deutschland 2010 Fotosommer Stuttgart – Fokus 0711, Württembergischer Kunstverein Stuttgart, Deutschland 2008 Bilderberg – Fotografie ist Kommunikation, Galerie im Medienhaven Bremen, Deutschland 2005 Fotosommer Stuttgart – Fokus 0711, Württembergischer Kunstverein Stuttgart, Deutschland Lightworks, Kunstverein Neckar-Odenwald Mosbach, Deutschland INTERVIEW
Picasso sagte einst, „Du machst keine Kunst, du findest sie“. Wo findest du deine Kunst?
Meistens finde ich sie in der Natur – auf Reisen, im Wald oder in den Bergen. Sobald ich eine Zeit lang draußen unterwegs bin, verändert sich mein Denken. Das Gehen ordnet die Gedanken, und dann schlüpfen die Ideen hinein.
Von der Idee bis zur Verwirklichung: Wie gehst du an deine Arbeiten heran?
Nachdem sich eine Idee entwickelt hat, fotografiere ich die ersten Bilder. Ich warte oft ein paar Tage, bevor ich sie sichte. Danach beginnt der Prozess, in dem ich das Für und Wider abwäge – bis schließlich Verstand, Herz und Bauch ihr Einverständnis geben.
Dein Lieblingsbuch?
Keine einfache Frage – denn Lesen hängt für mich stark vom Alter und von meiner Stimmung ab. Die Sprache ist enorm wichtig, deshalb könnte es vielleicht "Gargantua und Pantagruel" von François Rabelais sein. Es ist ein Buch, das mich seit jungen Jahren fasziniert.
Der Roman des französischen Gelehrten und Humanisten entstand im 16. Jahrhundert. Es sind irrwitzige, phantastische Geschichten in einer eindrucksvollen Sprache voller Witz, Wortspiele und Poesie – über das Leben und die Taten der Riesen Gargantua und Pantagruel. Rabelais spielte schon damals virtuos mit Fiktion; besonders schön zu lesen sind seine wortgewaltigen Kämpfe gegen Dummheit und Vorurteile seiner Landsleute.
Allerdings ist es keine leichte Kost: Das Buch ist in einer Sprache aus einer anderen Zeit verfasst – und der Großteil meiner Freunde kann damit nichts anfangen.
Mit welchem Künstler würdest du gerne Kaffee trinken und worüber würdet ihr sprechen?
Ich würde gerne mit Nicéphore Niépce, dem Erfinder der Fotografie, einen Kaffee trinken. Mich würden seine Gedanken darüber interessieren, wie er es geschafft hat, seine Idee umzusetzen – wie er mit den vielen Rückschlägen umgegangen ist und wie es war, das erste fotografische Bild zu sehen. Besonders die Beschreibung dieses Gefühls würde mich sehr interessieren.
Wie kamst du zur Kunst?
Wohl aus Liebe zur Fotografie. Während meines Zivildienstes habe ich angefangen zu fotografieren. Je intensiver ich mich mit der Technik beschäftigt habe, desto wichtiger wurde für mich der künstlerische Aspekt beim Fotografieren. Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, die Technik zu beherrschen, damit man seine Ideen wirklich umsetzen kann.
Welche Menschen in deiner Umgebung beeinflussen dich?
Meine Liebsten sicherlich. Aber es gibt auch einige Zufallsbegegnungen, die mich auf Ideen gebracht haben.
Stell dir vor, du hast eine Zeitmaschine. Wohin geht die Reise?
So verlockend es ist, in die Zukunft zu reisen, würde ich gerne die frühe Steinzeit besuchen – jene Epoche, in der der Mensch noch gemeinsam mit dem Neandertaler lebte. Mit dem Blick von heute fände ich es faszinierend zu verstehen, warum sich unsere Gattung durchgesetzt hat. In dieser Zeit, um 40.000 v. Chr., entstand auch die Kunst. Als ich vor einigen Jahren die Eiszeithöhlen auf der Schwäbischen Alb fotografierte, konnte ich mich intensiv mit dieser Epoche befassen – und vielleicht könnte ich dort Antworten auf Fragen finden, die mich seither beschäftigen.
Deine größte Leidenschaft abseits der Kunst?
Musik hören - meine zweite Inspirationsquelle.
Woran arbeitest du zurzeit?
Ich arbeite meist an mehreren Projekten gleichzeitig, wobei der Schwerpunkt jeweils auf einer oder zwei Arbeiten liegt. Zurzeit fotografiere ich ein neues Projekt in den Alpen, bei dem ich noch ausloten muss, wie umfangreich es werden soll. Im Oktober 2025 weiß ich hoffentlich mehr.
Im November starte ich dann mit einer Fotoserie mit historischem Hintergrund – ein eher dunkles Kapitel der Menschheit. Es ist ein Projekt, das ich schon als junger Student verwirklichen wollte - das Thema hatte mich damals aber zu viel Kraft gekostet.
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