Einführung
Keith Haring beeinflusste als renommierter Künstler, Filmemacher, Performer und Musiker die urbane Straßenkultur der achtziger Jahre. Haring (1958-1990) ließ sich von Graffitikunstwerken in New Yorker U-Bahnen inspirieren und malte mit Kreide auf das schwarze Abdeckpapier leerer Werbeflächen. So konnte er ein großes Publikum erreichen und die fahrende Untergrundbahn als „Labor“ für neue Ideen nutzen.
Schon im Jahr 1980 begann Haring damit, seine Arbeiten in Galerien und Museen auf der ganzen Welt auszustellen. Währenddessen beteiligte er sich an öffentlichen Projekten, darunter Alphabetisierungskampagnen und Anti-AIDS-Initiativen. Im Laufe seiner Karriere erschuf er Wandmalereien, Skulpturen und Gemälde für Krankenhäuser, zudem setzte er sich für unterprivilegierte Kinder und kommunale Gesundheitsorganisationen ein. Vor seinem Tod gründete er die gemeinnützige Keith-Haring-Stiftung, um seinen Nachlass für Kinder- und AIDS-Organisationen zu spenden.
Die Keith-Haring-Stiftung strebt bis zum heutigen Tage danach, das öffentliche Bewusstsein für den Künstler zu erhalten und weiter auszubauen. Durch die Zusammenarbeit mit Museen, Galerien, Verlagen und künstlerischen Bildungsprogrammen können bedeutende Werke und Informationen aus den Archiven geholt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Keith Haring erlag seiner AIDS-Erkrankung im Alter von 31 Jahren. Er starb im Februar 1990 in New York.
The Skateroom
The Skateroom unterstützt die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen durch den Verkauf und der Produktion von Kunst. Die Erlöse aus diesem Projekt kommen der NGO Skateistan zugute: Die preisgekrönte Organisation fördert Hilfsprogramme in Afghanistan, Kambodscha und Südafrika. Skateistan verbindet als erste internationale Entwicklungsinitiative den Skatesport mit Bildungsprogrammen.
Kollektionen
Museum of Modern Art, New York
Whitney Museum of American Art, New York
Los Angeles County Museum of Art
Art Institute of Chicago
The Bass Museum of Art, Miami
Centre Georges Pompidou, Paris
Museum Ludwig, Köln
Stedelijk Museum, Amsterdam