David Lachapelle
Early Fall von David Lachapelle
Early Fall
Early Fall
2011

Early Fall

Limited Edition, Auflage: 25, Signiert
LIMITIERTE EDITION, AUFLAGE: 25, EDITIONSZERTIFIKAT SIGNIERT UND NUMMERIERT
FOTOABZUG AUF ALU DIBOND
INKLUSIVE RAHMEN (49 X 35 CM)
49 x 35 cm (Außenmaß)
Werknummer: DLC01

CHF 4.850,00

Teile auf

inkl. MwSt. zzgl. CHF 14 Versand

David Lachapelle

Early Fall

Limited Edition, Auflage: 25, Signiert
2011
Early Fall von David Lachapelle
CHF 4.850,00
Teile auf
inkl. MwSt. zzgl. CHF 14 Versand

Weitere Werke von David Lachapelle

Hintergrundinformationen zu David Lachapelle

ÜBER DAS WERK

Zu Beginn seiner Karriere eroberte sich David LaChapelle Hollywood. Schon seine in den 80er und 90er Jahren entstandenen Fotografien der glamourösen Stars sind stets mit kunsthistorischen oder religiösen Anspielungen und Zitaten durchzogen. Mit dem neuen Jahrtausend aber widmet sich LaChapelle bekannten Bildtraditionen: ganz ohne Prominenz. Seine innovativen, üppigen und detailverliebten Umsetzungen sind legendär!
Mit „Early Fall“ schafft der berühmte Künstler ein zeitgemäßes Stillleben: Handys und andere Accessoires unserer Zeit befördern das barocke Blumenarrangement unmittelbar in die Gegenwart. Oft braucht es einen zweiten Blick, um alle Facetten der Inszenierung wahrnehmen zu können. Plötzlich entdecken wir eine Zigarette, wie beiläufig in ein Weinglas geworfen. Es kann wohl kaum dem Zufall zugerechnet werden, dass das Überbleibsel einer rauschenden Feier nun – im Zusammenspiel mit einem senkrecht einfallenden Lichtstrahl – wie ein auf dem Kopf stehendes Kreuz aussieht. So zeigen sich auch hier die für LaChapelles Werk prägenden symbolischen Bezüge. Der wunderschöne Blumenstrauß ist längst verwelkt, der Wein ausgetrunken und das Obst verdorben: „Early Fall“ vereint die Themen des Künstlers – Begehren, Eitelkeit und Vergänglichkeit – in einer impulsiven und eindringlichen Komposition.


ÜBER DEN KÜNSTLER

„Ich möchte nicht, dass die Leute einen Essay lesen müssen, um meine Arbeiten zu verstehen. Die visuelle Sprache ist nämlich genauso stark wie die schriftliche. Ich möchte, dass meine Bilder wirken wie Musik. Sie sollen Menschen berühren und bewegen.“ David LaChapelles unkonventionelle Herangehensweise hat Erfolg. Und das bereits seit den 80er Jahren.
Zu Zeiten des berühmten Studio54 traf er auf niemand geringeren als Andy Warhol. Der Meister der Pop-Art erkannte sein Talent und verhalf dem jungen LaChapelle zu seinem ersten Auftrag. So begann LaChapelle für dessen Zeitschrift "Interview" zu fotografieren. Nicht nur der “Rolling Stone", die "GQ" und "Vanity Fair" folgten als Auftraggeber: Schon ab 1984 wurden seine Werke auch in den renommiertesten Museen und Galerien ausgestellt.


ARBEITSWEISE

LaChapelle verweigert mit seiner so charakteristischen Bildsprache eine strikte Zuordnung zu klassischen Genres. Ihn auf die Lifestylefotografie zu beschränken, scheint zu kurz gegriffen. Denn: „Die Realität hat mich als Darstellungsmodus nie interessiert“, stellt der Fotograf im Interview klar.
Stattdessen arrangiert er seine glamourösen und übersteigerten Szenerien mit Versatzstücken von Religion, Kunst- und Popgeschichte. So hat der Künstler seinen eigenen, unverwechselbaren Stil geschaffen: Ein „LaChapelle“ ist auf den ersten Blick erkennbar.

Hannah Hör
1963geboren in Hartford, USA
Studium an der School of Visual Arts New York, USA
Tätigkeit als Fotograf für das von Andy Warhol publizierte Magazin „Interview“
2005wählt ihn das Magazin „Photo District News“ zu einem der 25 einflussreichsten lebenden Fotografen
Lebt und arbeitet in New York
2012Artist of the Year, Amercian Friends of the Tel Aviv Museum of Art
1998Alfred Eisenstaedt Award for Magazine Photography
1997Art Directors Club Award
1996Applied Photography of the Year Award, International Center of Photography
1996Photographer of the Year Award, VH-1 Fashion Awards
National Portrait Gallery London, UK
Los Angeles County Museum of Art, USA
Daimler Art Collection Stuttgart, Deutschland
Tel Aviv Museum of Art, Tel Aviv, Israel
Brandhorst Stiftung München, Deutschland

Einzelausstellungen

2014David LaChapelle – Land Scape, Paul Kasmin Gallery New York City, USA
2012David LaChapelle, Lucca Center of Contemporary Art, Italien
2012Jesus is my Homeboy, Jablonka Galerie Köln, Deutschland
2012Burning Beauty, Fotografiska Museum Stockholm, Schweden
2011David LaChapelle: Lost and Found, Stadtgalerie Bratislava, Slowakei
2011David LaChapelle – Cathedral, Galerie Michael Schultz Berlin, Deutschland
2011Earth Laugh in Flowers, Kestnergesellschaft Hannover, Deutschland
2011Thus Spoke LaChapelle, Galerie Rudolfinum Prag, Tschechien
2010David LaChapelle: Postmodern Pop Photography, Tel Aviv Museum of Art, Israel
2008Auguries of Innocence , Tony Shafrazi Gallery New York City, USA
2007David LaChapelle , Palazzo Reale Mailand, Italien
2002David LaChapelle – Photography, KunstHaus Wien, Österreich
2002David LaChapelle, Barbican Art Gallery London, UK

Gruppenausstellungen

2014The Fashion World of Jean Paul Gaultier – From the Sidewalk to the Catwalk, Barbican Art Gallery London, UK
2013In God We Trust, Zacheta National Gallery of Art Warschau, Polen
2013Flowers and Mushrooms, Museum der Moderne Mönchsberg Salzburg, Österreich
2013The Naked Man, Ludwig Museum Budapest, Ungarn
2012Making History, Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, Deutschland
2012Figure and Form in Contemporary Photography, Los Angeles County Museum of Art, USA
2011Vanity, Kunsthalle Wien, Österreich
2010ATOPIA – Art and the City in the 21st Century, Centre de Cultura Contemporània de Barcelona, Spanien
2010Who Shot Rock & Roll, Brooklyn Museum New York City, USA
2008Traumfrauen, Deichtorhallen Hamburg, Deutschland
2007Pop Art 1960s to 2000s, Hiroshima City Museum of Contemporary Art, Japan
2006Men, War & Peace, Museum für Fotografie – Helmut Newton Stiftung Berlin, Deutschland
David LaChapelle: Earth Laughs in Flowers. Kristin Schrader, Kestnergesellschaft (Hg.), Berlin 2011.
Heaven to Hell. David LaChapelle, Köln 2010.
Stern Portfolio spezial 51: David LaChapelle. Thomas Osterkorn, Kempen 2008.
LaChapelle Land. David LaChapelle, London 2006.
Hotel Lachapelle. David LaChapelle, New York City, 1999.
http://www.davidlachapelle.com